Der Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch ist zentrales Anliegen des Präventionsbüros PETZE.
In den meisten Fällen beginnt Missbrauch bereits im Kindesalter. Mädchen und Jungen mit Behinderungen werden besonders häufig missbraucht. Mit dem Konzept »Ja zum Nein« wendet sich die PETZE gezielt an Förderschulen und Förderzentren und will Lehrkräfte und Eltern motivieren, frühzeitig mit Prävention von sexuellem Missbrauch und der Ich-Stärkung zu beginnen.
Wir wissen, dass es nicht leicht ist, das Tabuthema »Sexueller Missbrauch« anzusprechen. Die Angst ist groß, Kinder zu belasten oder zu verunsichern. Förderschulen und Förderzentren sind jedoch besonders geeignet, den Schutz vor Missbrauch zu verbessern, denn - neben der Familie - sind sie die wichtigste Informations- und Sozialisationsinstanz für Mädchen und Jungen.
Die Ausstellung...
Ein Mitmach-Parcours setzt ein erlebnisorientiertes Konzept zur Prävention um. Er bietet Mädchen und Jungen die Möglichkeit, sich an sechs Mut-mach-Stationen mit den einzelnen Präventionsbausteinen zu beschäftigen. Dies geschieht nicht nur auf kognitiver, sondern auch auf emotionaler Ebene. Eltern und Lehrkräfte erhalten zusätzliche Informationen und damit Möglichkeiten zum unterstützenden Umgang mit der Thematik.
Bei Bedarf Begleitung der Schulklassen durch die PETZE
Eine abgeschlossene Ausstellungsfläche von etwa 50 qm sollte vorhanden sein. Einige Stationen benötigen einen Stromanschluss. Es entstehen Kosten für die Ausleihe, den Transport sowie den Auf- und Abbau der Ausstellung. Die Ausstellung ist über die PETZE versichert. Der zeitliche Rahmen umfasst, je nach Schulgröße, 1 bis 6 Wochen.