
Dr. Christine Bergmann, unabhängige Beauftragte der Bundesregierung zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, www.beauftragte-missbrauch.de
0800 - 22 55 530
Mo. 8:00-14:00
Di, Mi, Fr. 16:00-22:00
So 14:00-20:00Die Telefonische Anlaufstelle ist nicht in erster Linie als Beratungsangebot gedacht. Betroffene und UnterstützerInnen können sich dorthin wenden und ihre Geschichte und besondere Probleme schildern. Ergebnisse werden in den Runden Tisch eingespeist sowie von Frau Bergmann als politische Forderungen weitergegeben.
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Telefon-Hotline der katholischen Kirche
0800-120 1000
Di, Mi, Do 13:00-20:30
www.hilfe-missbrauch.de
Die bundesweite Telefon-Hotline „Hilfe für Opfer sexuellen Missbrauchs“ ist ein Angebot der katholischen Kirche.
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Heimkinder-Hotline
01804 - 100 400
www.heimkinder-hotline.de
Die bundesweite Hotline ist ein Angebot der katholischen Kirche. Sie bietet die Möglichkeit, sich zu persönlichen Fragen und Problemen in Bezug auf die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse in Heimen in Trägerschaft der katholischen Kirche in den 50er und 60er Jahren zu informieren und Beratung in Anspruch zu nehmen.
Sexueller Missbrauch an Kindern – wie lange kann das Präventionsbüro PETZE noch erfolgreich dagegen angehen?
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
gerade erst am 30.3.2010 hat das Kabinett beschlossen, dass die Minister für Bildung, Justiz und Soziales gemeinsam mit einer großen Tagung und Fachgesprächen zum Schutz vor sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in Institutionen aufrufen werden. Anlässlich der Auftaktveranstaltung formulierte Herr Dr. Garg: „Entscheidend ist, dass jeder Einzelne dazu beiträgt, Kinder zu schützen: Durch Hinsehen, Zuhören oder Ansprechen." und weiter "Jugendliche sollen Missbrauch erkennen und klar benennen.“ Das sind genau die Inhalte, die das Präventionsbüro PETZE seit 18 Jahren aktiv und erfolgreich für alle Schularten und Schulstufen anbietet.
Heute erfahren wir nun, dass die Zuschüsse an die PETZE bereits im laufenden Haushalt 2010 rückwirkend um 10% gekürzt werden und weitere Einsparungen angekündigt sind. Der PETZE ist es durch ihre innovative und erfolgreiche Arbeit gelungen, 15.000 Schülerinnen und Schüler pro Jahr, zahlreiche Lehrerkollegien und große Teile der Elternschaft in Schleswig-Holstein zu erreichen.
Auf Grundlage der 45.000,- €, mit denen das Land Schleswig-Holstein bislang die Fortbildungs- und Präventionsarbeit zum Schutz vor sexuellem Missbrauch gefördert hat, kann die PETZE über 251.000,- € pro Jahr aus Spenden- und Stiftungsmitteln einwerben, um diese wichtige Aufklärungsarbeit zu ermöglichen.
All das wird nun gefährdet, denn wenn sich der Staat aus der Verantwortung zieht, werden auch Stifter und Sponsoren diese Lücken nicht mehr stopfen, sondern sich ihrerseits zurückziehen. Wir freuen uns, dass sich das Kabinett und gleich drei Minister aktiv für „unser“ Kernthema einsetzen. Wenn aber gleichzeitig im Präventionsbüro PETZE das Telefon mit Anfragen nach Supervision, Fortbildung und Beratung nicht mehr still steht und uns rückwirkend zentrale Mittel gekürzt werden, tritt an die Stelle der Freude bloßes Entsetzen!
Bitte nehmen Sie als Abgeordnete also Ihre politische Verantwortung wahr und gehen Sie diesen Kürzungsweg nicht mit. Für weitere Informationen stehen wir gerne jeder Zeit zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen - Ursula Schele, Präventionsbüro Petze Kiel
Presseerklärung DGfPI (PDF): Sozialpolitische Forderungen...
Presseerklärung IID (PDF): Sexualisierte Gewalt an Kindern und...
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Letzte Aktualisierung: 13.07.2010 16:55